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Make Education Not War

Kampagne zur Unterstützung ukrainischer Lehrkräfte und Schüler:innen

Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine arbeiten Global Action Plan International (GAP I) und „Teachers for Democracy and Partnership" (Lehrkräfte für Demokratie und Partnerschaft (TDP)) daran, ukrainische Lehrkräfte und ihre Schüler:innen in den extrem schwierigen Umständen, denen sie ausgesetzt sind, zu unterstützen. Durch die Kampagne „Make Education Not War" können ukrainische Lehrkräfte weiter (online) unterrichten, ihre (Schul)gemeinschaft aufrechterhalten und ihren Schüler:innen (geflüchtet oder nicht) in der derzeitigen Situation zur Seite stehen.

„Make Education Not War" umfasst u. a. folgende Angebote:

Saturday Classes (Samstagsschulen): Das Angebot richtet sich an Schüler:innen, die durch den russischen Angriffskrieg ihrer Schulgemeinschaft beraubt wurden, in einem anderen Land zur Schule gehen oder in der Ukraine keinem regelmäßigem Schulunterricht mehr folgen können. Die Samstagsschulen werden von ukrainischen Lehrkräften für ihre (ehemaligen) Schüler:innen konzipiert und durchgeführt, finden in ukrainischer Sprache statt und beschäftigen sich mit wichtigen Themen wie kritischem Denken, offener Kommunikation, Integration in eine neue Gemeinschaft, Vielfalt als Ressource etc.

Community of Practice-Sitzungen: In formellen und informellen Treffen haben ukrainische Lehrkräfte die Möglichkeit, Kontakte zu weiteren Lehrkräften zu knüpfen, Erfahrungen zur Weiterführung des Unterrichts während des Krieges auszutauschen, Fragen zu stellen und von der Unterstützung und dem Kontakt zu Gleichgesinnten zu profitieren.

Trauma-Unterstützung: Angesichts der herausfordernden Umstände besteht ein unmittelbarer Bedarf an Trauma-Unterstützung für Lehrkräfte. Psychologisches Fachpersonal unterstützt die Lehrkräfte selber sowie bei ihrer Arbeit mit den Schüler:innen um wiederum diesen zu helfen, ihr Trauma zu bewältigen.

„Make Education Not War" wird von GAP International koordiniert und von Galina Gulpan und Olena Zarichna, zwei ukrainischen Lehrerinnen, geleitet. Letztere unterstützen die teilnehmenden Lehrkräfte in ihrem Handeln und koordinieren die Aktivitäten. Die Kampagne entstand aus einem Vorläuferprojekt der Netzwerke GAP International und TDP. Zwischen 2010 und 2015 beschäftige sich das Partnerschaftsprojekt mit Unterricht für nachhaltige Entwicklung in der Ukraine.

Mehr Infos zur „Make Education Not War" gibt es hier.

Mit einer Spende können Sie die Kampagne und damit die Lehrkräfte und Schüler:innen aus der Ukraine in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Klicken Sie hier, um zur Spendenaktion bei Just Giving zu gelangen.